Reneklodenbrand, Reneklodenwasser
Die feine Edelpflaume Reneklode (lath. Prunus domestica subsp. italica) wird auch als Reneglode, Prünelle, Klode, Kreike, Dauphinen oder ganz einfach als Zuckerpflaume bezeichnet.
Die Renekloden für den Reneklodenbrand / Reneklodenwasser von schnapsler.de ist vermutlich die wohlschmeckendste, weil auch süßeste Variante in der ca. 2000 Mitglieder zählenden Pflaumenfamilie
Die für das Reneklodenwasser / Reneklodenbrand verwendeten Früchte sind in der Regel kugelig bis oval, haben eine grüngelbe - selten rote - Haut welche teilweise einen rötlichen Schimmer hat und grünlich weißes Fruchtfleisch.
Wie die meisten Pflaumenabkömmlinge besitzt die Reneklode auch eine "Bauchnaht". Der Kern löst sich je nach Sorte mal gut, mal weniger gut vom Stein. Auch die Renekloden für ein feines Reneklodenwasser werden etwa ab Mitte August bis Mitte September geerntet.
Die häufigsten Reneklodensorten in Deutschland die für Reneklodenbrand / Reneklodenwasser verwendet werden, sind die "Indians Reneklode", "Nordens Reneklode", die "Reineclaude d'Oullins", sowie die "Graf Althanns" Reneklode und vielfach auch die "Große Grüne Reneklode".
Auch die Renekloden für den Reneklodenbrand / Reneklodenwasser sind besonders druckempfindliche Früchte. und sollten daher von Hand gepflückt werden. Daher übersteht sie auch keine langen Transporte. Im Supermarkt oder beim Obsthändler. wird man daher frische Renekloden - wenn überhaupt - nur äußerst selten finden.
Nur beste, unbeschädigte Renekloden werden von einem guten Obstbrenner für das edle Renklodenwasser / Reneklodenbrand verwendet. Die Ernte muss natürlich auch zum richtigen Reifezeitpunkt erfolgen. Beim Einmaischen sollte ein Großteil der Reneklodensteine entfernt werden. Dies garantiert ein volles und fruchtiges Reneklodenaroma ohne vordergründigen Bittermandelton im Reneklodendestillat. Nach dem Brennen sollte das Reneklodenwasser / Reneklodenbrand auch noch genügend Zeit zum heranreifen haben.
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