Pfirsichbrand, Pfirsichwasser

Anders als der lateinische Name des Pfirsich Prunus persica vermuten lässt, stammt diese köstliche Frucht nicht aus Persien, sondern ist in Nord- und Mittelchina beheimatet, wo sie bereits seit ca. 4.000 Jahren kultiviert wird (vor allem wegen seiner schönen Zweige und Blüten). Über Persien gelangte der Pfirsich nach Europa, wo ihn bereits die Römer schätzten und bis an den Rhein brachten.
Die Bezeichnung Pfirsich geht auf das mittelhochdeutsche Wort "pfersic" zurück, welches sich wohl vom lateinischen Wort für persische Pflaume "Prunus persica" ableitet.

Der Pfirsich gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wächst auf laubwerfenden, buschigen, bis 6 m hohen Bäumen mit breiter und niedriger Krone. Die Pfirsichbaumrinde ist graubraun und fein gefurcht, die Äste sind gerade, die Zweige glatt, im Durchschnitt kantig und rötlich gefärbt. Die lanzettförmigen Blätter sind 5 bis 10 cm lang, meist entlang der Mittelrippe gebogen, oberseitig glänzend dunkelgrün und unterseitig hellgrün gefärbt. Die Blüten sind zartrosa, rosa bis lavendelfarben ca. 2 bis 3 cm groß und stehen einzeln jedoch nahe beieinander.

Die Früchte sind je nach Sorte 5 bis 10 cm groß, rundlich oder oval-rund geformt und weisen eine unterschiedlich stark ausgeprägte "Naht" auf, welche vom Stiel bis zur Spitze verläuft. Die in ihrer Grundfarbe grünliche bis gelbliche, mehr oder weniger stark behaarte Schale weist rote oder orange gefärbte Bäckchen, Punkte oder Streifen auf. Das Fruchtfleisch ist weißlich, gelblich bis leicht rötlich gefärbt und umschließt den 1,5 bis 2,5 cm großen Stein, welcher die Samen enthält.Weltweit soll es ca. 3000 Pfirsichsorten geben. Wobei die Sorte "Redhaven" wohl die meistangebaute sein dürfte.

Der hohe Anteil an Vitamin B 3, Beta-Carotin, zusammen mit Magnesium, Kalium, Eisen Selen und Zink machen den Pfirsich besonders wertvoll. Der Genuß von Pfirsichen soll die Stimmungslage verbessern und befreit von Unruhe und Nervosität. Pfirsiche sind arm an Ballaststoffen und wirken harntreibend, magenstärkend und leicht abführend.

Pfirsiche verderben sehr schnell, vor allem, sobald sie Druckstellen bekommen. Sie werden daher heute meist etwas unreif gepflückt, damit sie unversehrt transportiert werden können, und reifen dann unter mehr oder weniger kontrollierten Bedingungen nach.

Da Frisch gepflückte Pfirsiche nur kurz lagerfähig sind (max. 2-3 Tage), muss sich der Brenner mit dem Einmaischen beeilen, damit die empfindlichen Früchte keinen (Aroma) Schaden nehmen.

Keine modernen oder "wiederentdeckten" Pfirsichsorten wurden verwendet, sondern welche, die seit altersher an den sonnigen Schwarzwaldhängen in den Streuobstwiesen heranreifen.

Pfirsiche können sehr feinaromatische Brände ergeben.
Jedoch werden oft nur Überschußobst bzw. angefaulte oder sonstwie beschädigte Früchte, die für den Frischverzehr nicht mehr absetzbar sind, verarbeitet. Pfirsichbrände aus solch minderwertigem Obst haben ein sehr flaches nicht besonders ausgeprägtes Pfirsicharoma. Bei ausländischen Pfirsichspirituosen soll auch durch Zugaben von Aromastoffen dem Pfirsichgeschmack etwas nachgeholfen werden.

Das von schnapsler.de angebotene Pfirsichwasser wurde natürlich ohne die Verwendung von Zucker oder Aromastoffen nur aus frischen, fleischigen Früchten hergestellt.

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frische Pfirsiche

vollreife
frische
Pfirsiche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfirsiche

frisch gepflückte
Pfirsiche
von der
Streuobstwiese