Orangengeist

Die Orange ( oder auch Apfelsine wird latheinosch als Citrus sinensis bezeichnet, oder korrekter als Citrus × aurantium. Die Orange gehört zur Gattung der Zitruspflanzen (Citrus) in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie stammt aus China oder Südostasien, dort ist die Orange aus einer Kreuzung von Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden.

Orange wird gewöhnlich von dem Wort or = Gold abgeleitet, vermutlich ist dieser Name jedoch auf das persisch-arabische Wort "naräng" für bitter zurück zu führen, da die Urform der Zitruspflanzen bittere Früchte hervorbrachten.
Bereits vor 3000 Jahren gab es bereits Orangenbäume in Südchina. Vor circa 400 Jahren wurden die ersten Apfelsinenbäume, über Arabien kommend, in Europa angebaut.

Heute werden sie weltweit in allen wärmeren Zonen der Erde und daher auch in den Mittelmeerländern kultiviert.

Orangen sind die Früchte des 3-8 Meter hohen immergrünen Orangenbaumes. Das Aussehen der Früchte variiert je nach Sorte in Form, Größe, Färbung und Geschmack.
Weltweit gibt es z.Zt.ca. 400 Orangenarten., Jedoch haben nur circa 30 Sorten eine wirtschaftliche Bedeutung.
Man unterscheidet sowohl zwischen Sommer- und Winterorangen und zwischen Blut- und Blondorangen.

Orangen gelten als sehr "gesunde" Früchte. Mit einem Vitamin C Gehalt von 50mg je 100gr deckt eine mittelgroße Orange von ca. 150gr fast den Tagesbedarf eines Erwachsenen Menschen.
Orangen enthalten auch verhältnismäßig viel Calcium, Magnesium sowie reichlich Kalium, Phosphor und Eisen.

Der Orangengeist

Um die schönsten Orangenaromen in diesen Orangengeist einzufangen, werden nur beste südeuropäische Orangen verwendet. Die gereinigten Orangen werden vorsichtig passiert, um die Orangenschale und die weiße Orangenhaut vom saftigen Orangenfleisch zu trennen. Dies muss sehr gründlich geschehen damit möglichst wenig von der Bitterstoff- und Pektinreichen Orangenhaut in die Orangenmaische gerät. Die wertvollen Orangenöle sitzen in den Orangenschalen. Daher werden wieder einige Orangenschalen dem durch das Passieren gewonnenen Orangenmus zugegeben. Das Orangenmus/-schalengemisch wird danach mit hochreinem Alkohol (Primasprit) übergossen und 10 - 14 Tage bei ca. 10 Grad Celsius ruhen lassen. Während dieser Zeit lösen sich die feinen Aromastoffe aus der Orangenmaische. Dieses Verfahren wird auch als Mazeration oder Kaltauszug bezeichnet.

Danach wird das Orangen/Alkoholgemisch in das Brenngerät verbracht und mit genauer Temperatursteuerung und spezieller Glockenbodeneinstellung diskontinuierlich gebrannt. Großzügig wird dabei der Vor- und Nachlauf abgetrennt, um nur den feinen und aromastarken Mittellauf ( Herzstück ) für unseren Orangengeist zu erhalten. In kleinen Glasballons wird danach das Orangendestillat ausreichend heranreifen lassen. Während dieser Zeit sondert sich auf der Oberfläche dieses feinen Orangendestillates auch überflüssiges Orangenöl ab. Für die Reifezeit gibt es keine allgemein gültigen Zeitvorgaben. Alleine der Brennmeister bestimmt, wann der Zeitpunkt der Abfüllung unseres Orangengeistes gekommen ist.

Übrigens - Orangengeist gehört nicht nur in die Hausbar - sondern auch in die Küche.
Als "Aromenergänzung" z.B. zu allem "Schokoladigem".
Probieren Sie es aus.

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Orangen am Baum

Saftige Orangen
am Baum