Himbeerbrand
Im Gegensatz zum Himbeergeist wird ein Himbeerbrand ausschliesslich durch alkoholische Gärung und Destillation der von Himbeeren gewonnen. Der gesamte Alkohol muss aus der Vergärung der Frucht stammen. Ein so hergestellter Himbeerbrand dürfte auch die Bezeichnung "Himbeerwasser" tragen.
Die Bezeichnung Himbeere wird vom althochdeutschen u. indogermanischen Wort "Hintperi" erklärt, dies bedeutet soviel wie "Beere der Hirschkuh". Der wissenschaftliche Name ist Rubus idaeus. Der Gattungsname Rubus nimmt Bezug auf die roten Früchte und der Artenname idaeus stammt aus dem griechischen und bezieht sich auf den Strauch batos idaios, der auf dem Berg Ida auf Kreta wuchs.
Der stachelige Himbeerstrauch erreicht i.R. eine Höhe von 1 - 2 Metern. Bevorzugt sonnige bis halbschattig Plätze wie sie im Wald oder Waldrand zu finden sind, weiterhin feuchte, nährstoff- und stickstoffreiche Böden. Die weißen bis rosafarbigen Blüten haben 5 Blütenblätter und stehen in lockeren Trauben. Die Blütezeit der Himbeere ist Mai - Juni. Die rote Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht, die aus vielen Steinfrüchtchen besteht und innen hohl ist. Die Fruchtreife ist im Juli /August.
Himbeeren sind nicht nur überaus aromatisch sondern enthalten auch eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Fruchtsäuren, Pektin, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen, Provitamin A, B-Vitaminen, Niazin, Bioin und Vitamin C. Himbeeren können auch den Glücksbotenstoff Serotonin aktivieren.
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