Destillation

 

Die Destillation ist ein thermisches Trennverfahren.
Bei der Destillation wird somit der Ausgangsstoff erhitzt oder abgekühlt.
Das Ziel einer Destillation ist es aus einem homogenen Gemisch bestimmte Stoffe abzutrennen.

Das weitest verbreitete Destillationsverfahren für die Branntweinherstellung ist die Wasserbaddestillation.
Hierbei wird der Brennkessel zu einem bestimmten Teil von einem Wasserbad umschlossen. Das Wasserbad wird von der primären Hitzequelle (z.B. Holz-, Gas-, Ölfeuer) erwärmt und gibt die Wärme an den Brennkesselboden weiter. Das sich im Brennkessel befindliche Brenngut (z.B. die Maische) wird dadurch weitestgehend gleichmäßig erhitzt. Durch das Erhitzen des Brenngutes steigt Dampf auf, welcher Alkohole, Öle, Aromastoffe usw. enthält. Der Dampf wird abgeführt, abgekühlt und kondensiert zum Destillat.

Siehe hierzu auch: Das Brennprinzip

Siehe hierzu auch: Branntweinherstellung

Bei der Aromaöl- und der Grappaherstellung wird auch die Dampf- oder Schleppdestillation angewandt. Hierbei wird das Brenngut ( z.B. Lavendel, Eukalyptusblätter oder Traubentrester) in einen meist röhrenähnlichen Brennkessel gefüllt. Von unten wird separat erzeugter heißer Wasserdampf eingeführt. Der Dampf löst und transportiert (schleppt) die im Brenngut vorhandenen Öle, Aromastoffe, Alkohole usw. Der abgeführte und abgekühlte Dampf kondensiert zum Destillat.

Siehe hierzu auch: Grappa

Bei der Kältedestillation wird der Ausgangsstoff auf unter 0 Grad Celsius abgekühlt. Die Stoffe welche einen geringeren Gefrierpunkt als Wasser haben (z.B. Alkohole, Öle) bleiben flüssig und können abgeführt werden.

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